IoPT-Gruppen 2025–2026
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Termine und Veranstaltungsort
Het Couvéehuis, Frankenslag 139, 2582 HJ Den Haag
Eintägige Gruppen
- 12 September 2025
- 10 Oktober 2025
- 14 November 2025
- 12 Dezember 2025
3-tägige Reihe (Verpflichtung zu allen drei Terminen)
- 9 Januar 2026
- 13 Februar 2026
- 13 März 2026
Gebühren und Modalitäten
Eintägige Gruppen
- Selbstbegegnung (persönlicher Prozess garantiert): €150
- Teilnehmer/Resonanzgeber (kein persönlicher Prozess): €50
Dreitägige Reihe
- Selbstbegegnung (Verpflichtung zu allen drei Tagen): €420 (€140/Tag)
- Teilnehmer/Resonanzgeber (kein persönlicher Prozess, Verpflichtung zu allen drei Tagen): €150 (€50/Tag)
Hinweis: In der dreitägigen Reihe ist es nicht möglich, nur an einem oder zwei Terminen teilzunehmen. Die Gruppenkohärenz erfordert die Verpflichtung zu allen drei Terminen.
Zeitplan
- Ankunft: 09:30
- Beginn: 10:00
- Ende: 16:00
Teilnahmebedingungen
- Teilnehmerzahl: mindestens 6 und höchstens 10 Personen.
- Anmeldung: Der Platz ist nach Zahlungseingang bestätigt.
- Stornierung:
– Kostenfrei bis 48 Stunden vorher
– 60% zwischen 48 – 24 h vorher
– 100% bei weniger als 24 h oder Nichterscheinen - Sprache: zunächst auf Spanisch; je nach Interesse der Gruppe auch auf Englisch oder Deutsch verfügbar.
- Vertraulichkeit: Jede/r Teilnehmende verpflichtet sich, das im Gruppenrahmen Geteilte vertraulich zu behandeln.
Aufnahmen der Sitzungen sind in jeglichem Format nicht erlaubt.
IoPT – Identitätsorientierte Therapie

Identitätsorientierte Psychotherapie (IoPT-Methode) ist eine erfahrungsorientierte psychotherapeutische Methode. Durch den IoPT-Prozess schaut die Person wie in einen Spiegel, durch Resonanz in anderen. Sie zeigt, wer Sie wirklich sind, was Sie motiviert, was Sie zurückhält oder wovor und warum Sie lieber wegschauen, sowie so viele andere Arten von Strategien, die wir täglich verwenden.
Interaktive Selbstresonanz basiert auf modernen und anerkannten Theorien zu Trauma und Bindung. Die Methode hat ihre Wurzeln in der Traumaverarbeitungs-Methode des Psychotherapeuten Dr. Franz Ruppert (IoPT, Identity Oriented Psychotrauma Theory and Therapy)
Durch diese Methode entdeckt die Person Verhaltensmuster, die sich zu Beginn ihres Lebens gebildet haben können, sogar im Mutterleib oder in den ersten Jahren. Natürlich auch später. Die Person erkennt, welche Arten von Strategien entwickelt wurden und warum sie «damals» für die jeweiligen Umstände passend waren, die sie jedoch jetzt eher behindern als beim Vorankommen helfen.
Während eines IoPT-Prozesses begegnet die Person ihren Verhaltensweisen, Gefühlen, unausgedrückten Emotionen, möglichen Überlebensstrategien und den Gründen, ein mögliches Trauma nicht anzuerkennen. Das ermöglicht ihr, sich besser zu verstehen, unterdrückte Gefühle zuzulassen und sich von alten Mustern und Glaubenssätzen zu befreien. Auf diese Weise kann sie sich stärker im Hier und Jetzt verankern, mehr mit gesünderen Strategien in Kontakt sein, ihre wahre Identität erkennen, um ein erfüllteres Leben im Hier und Jetzt zu führen.
Ziel einer Selbstbegegnung durch IoPT ist, dass die Person die Zügel über sich selbst und ihr Leben in die Hand nimmt. Daher sind ihr Wunsch, ihr Veränderungswille oder ihre Forschungsfrage bzw. Intention stets der Ausgangspunkt. Schlüsselbegriffe sind hier das Anerkennen der Realität, die wir in uns tragen, das Erkennen von Wunden und deren Auswirkungen auf die äußere Realität, die Heilung dieser Wunden sowie Mitgefühl mit sich selbst und mit ggf. Beteiligten.
Das Modell zeigt die inneren Spaltungen, die entstehen, wenn einschneidende Ereignisse passieren. Fragmente, die zu emotionaler Abspaltung, Depersonalisierung, Dissoziation u. a. führen. Dieses Modell zeigt auch, was Menschen tun können, um sich davon zu erholen. Fragmentierte Anteile zu integrieren und so mehr mit dem gesündesten Teil in Kontakt zu kommen, den wir alle von Natur aus in uns tragen. Dadurch hilft das Modell-Verfahren, eigene Reaktionen, Verhaltensweisen und Gefühle einzuordnen, sich selbst und andere zu verstehen und sich für neue Möglichkeiten zu öffnen. Sich zu verstehen, sich zu fühlen und sich vor allem selbst zu steuern – für mehr Autonomie und eine bessere Selbstregulation.
Es hilft uns, Verantwortung für uns selbst zu übernehmen, um das Leben zu führen, das wir führen wollen.